Tag 30_01
Um 6.30 Uhr klingelt der Wecker. Irgendwann gegen 7.30 Uhr frühstücken wir, im Flur, halb im Sitzen, halb im Stehen. Seit drei Jahren schon läuft das unter der Woche so. Dann ein bisschen Haushaltskleinkram.
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Ab 8.30 Uhr sitze ich in meinem Büro. Kerl ist schon seit einer knappen Stunde auf der Baustelle, morgendliche Fragestunde mit den Handwerkern.
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Tausend Dinge in meinem Kopf, an die ich denken muss. Heute. Und noch mal tausend für morgen. Und übermorgen. Ich wünsche mir ein kleines Gerät, das meine Gedanken liest, daraus eine to-do-Liste erstellt und mich mittels milder Stimme immer wieder an die wichtigsten Dinge erinnert.
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Hatte schon ganz vergessen, wie gut es tut, mal fünf Minuten einfach das runterzutippen, was mir gerade so durch den Kopf geht.
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Würde am liebsten Farben gucken gehen. Das Grün der Küche ist auch wunderschön geworden. Weniger Frosch als in der jetzigen Küche, und das passt vor allem besser zum Eicheboden, zur späteren Eiche-Arbeitsplatte.

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Draußen regnet es. Doof. Wollte heute irgendwann, irgendwie, nebenher noch an einem anderen Projekt weiter arbeiten: Old Fashioned Milk Paint. Damit streiche ich ein üppig im barocken Stil geschnitztes Bett. Kindheitstraum, so ein Bett.
Ein üppiges, kitschiges Bett. Weiß gestrichen. Die Milchfarbe ist unglaublich schön zu verarbeiten. Leider komme ich nur langsam voran, weil die Schleifarbeiten an den vielen Schnitzereien sehr zeitintensiv sind.
Egal. Auch das wird. Ich freue mich.
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Ich liebe Arbeiten mit der Hand. Arbeiten, bei denen man ein direktes Ergebnis sieht. Und ich mag Muskelkater viel mehr als Kopfkater, den ich so oft vom vielen Denken und Lesen und Schreiben habe.
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Ab 8.30 Uhr sitze ich in meinem Büro. Kerl ist schon seit einer knappen Stunde auf der Baustelle, morgendliche Fragestunde mit den Handwerkern.
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Tausend Dinge in meinem Kopf, an die ich denken muss. Heute. Und noch mal tausend für morgen. Und übermorgen. Ich wünsche mir ein kleines Gerät, das meine Gedanken liest, daraus eine to-do-Liste erstellt und mich mittels milder Stimme immer wieder an die wichtigsten Dinge erinnert.
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Hatte schon ganz vergessen, wie gut es tut, mal fünf Minuten einfach das runterzutippen, was mir gerade so durch den Kopf geht.
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Würde am liebsten Farben gucken gehen. Das Grün der Küche ist auch wunderschön geworden. Weniger Frosch als in der jetzigen Küche, und das passt vor allem besser zum Eicheboden, zur späteren Eiche-Arbeitsplatte.

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Draußen regnet es. Doof. Wollte heute irgendwann, irgendwie, nebenher noch an einem anderen Projekt weiter arbeiten: Old Fashioned Milk Paint. Damit streiche ich ein üppig im barocken Stil geschnitztes Bett. Kindheitstraum, so ein Bett.

Ein üppiges, kitschiges Bett. Weiß gestrichen. Die Milchfarbe ist unglaublich schön zu verarbeiten. Leider komme ich nur langsam voran, weil die Schleifarbeiten an den vielen Schnitzereien sehr zeitintensiv sind.
Egal. Auch das wird. Ich freue mich.
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Ich liebe Arbeiten mit der Hand. Arbeiten, bei denen man ein direktes Ergebnis sieht. Und ich mag Muskelkater viel mehr als Kopfkater, den ich so oft vom vielen Denken und Lesen und Schreiben habe.
heimat - 30. Sep, 09:34